„Die Vergangenheit ist vergangen,
die Zukunft noch nicht da,
unsere Heimat ist der Augenblick.“
aus dem Zen

Integrative Gestalttherapie
ist eine anerkannte humanistisch-existenzielle Methode der Psychotherapie, die davon ausgeht, dass der Mensch eine untrennbare Einheit körperlicher, seelischer und geistiger Aspekte darstellt und unauflöslich mit seiner kulturellen, sozialen und ökologischen Umwelt verbunden ist.
Sie ist ein phänomenologisch-hermeneutisches Heilverfahren, in welchem Achtsamkeit und Selbstfürsorge einen wichtigen Platz einnehmen. Ein Ziel wäre, „offene Gestalten“ zu schließen, was bedeutet, dass Unerledigtes, Verdrängtes, zu einem Abschluss kommen kann und Platz schafft für innere Ruhe, neue Handlungsspielräume und persönliches Wachstum.
Vergangene Erfahrungen lassen sich im evidenten Erleben und Empfinden im Hier und Jetzt in der therapeutischen Situation verarbeiten und überwinden.
In der Integrativen Gestalttherapie finden Techniken, wie z. B.: die Arbeit mit kreativen Medien (u. a. Malen, Symbolisieren mit Gegenständen, Aufstellungen), die Verwendung des leeren Stuhls (Rollenspiel), sowie Körperarbeit (u. a. Entspannungstechniken) und Traumarbeit (der Traum als Ausgangsbasis für Aktion und Integration statt Interpretation), neben dem Gespräch, ihre Anwendung.